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Nun ist es da: das virtuelle Arbeiten in Veränderungsprozessen.

Nun ist es da: das virtuelle Arbeiten in Veränderungsprozessen.

Lange Zeit kamen wir bei reSTART innerhalb der beruflichen Coachings ohne spezielle elektronische Technik und ein gezieltes Ausprobieren vorab aus. Wir nutzten real existierende Räume mit vier Wänden, welche in der Regel mindestens zwei Stühle und einen Tisch sowie Schreibutensilien beinhalteten. Inzwischen hat sich die Arbeitsweise „notgedrungen“ gewandelt. Zunächst wurden Plexiglasscheiben, die schützen, aber auch ein Bankschaltergefühl erzeugen, allgegenwärtige Mund-Nasen-Bedeckung und das Durchlüften der Räume in 30-minütigen Intervallen zur täglichen Routine.
Parallel haben wir die vergangenen Wochen und Monate genutzt, um technisch aufzurüsten und uns mit den Möglichkeiten der virtuellen Durchführung der Coachings auseinanderzusetzen.

Unsere gesammelten Erfahrungen in der Prozessbegleitung via Telefon sowie Videokonferenz sind:
Für die Umsetzung braucht es neben einer stabilen sowie leistungsfähigen Telefon- und Internetverbindung unter anderem auch moderne Computertechnik, Headsets, Webcams (idealerweise auf beiden Seiten) und ein datenschützendes Videokonferenztool. Besonders erwähnt sei zudem die persönliche Bereitschaft, sich auf diese Art der Zusammenarbeit überhaupt einzulassen.

Anfangs war ich skeptisch, wie sich die Prozesse, die wir in Coachings in Gang setzen, digital begleiten lassen. Sind es für mich doch gerade der persönliche Kontakt, die wahrnehmbare Stimmung im Raum, der Blickkontakt zu meinem Gegenüber, der Moment des Schweigens, das Wechseln der Sitzmöglichkeiten oder das Einbinden von Gegenständen, die das Arbeiten mit Menschen greifbar, spannend und wirkungsvoll machen. Diesbezüglich durfte ich mich positiv überzeugen lassen: auch über den digitalen Kanal eröffnen sich im übertragenen Sinne Räume und es kann eine vertraute Arbeitsatmosphäre entstehen.

Das virtuelle Arbeiten hat rein technisch zwar so manche Tücken, beispielsweise wenn das Mikrofon defekt ist oder ständig rauscht und man die andere Person nur schwer versteht oder wenn nicht alle Methoden in die digitale Welt übertragbar sind – und birgt dabei doch eine ganz eigene Chance, sich seinen Themen zuzuwenden, Hürden zu überwinden und seine Komfortzone zu erweitern.

Ich bin froh, dass wir bei reSOURCE durch den internen Austausch sowie das Lernen von Mitarbeiter*innen, die bereits virtuell in Projekten arbeiten, Wege gefunden haben, trotz der Kontaktbeschränkungen gemeinsam mit unseren Kund*innen auch in den Coachings arbeiten zu können. Da die Wenigsten bereits jahrelange Erfahrung in dieser Art zu arbeiten haben, lernen und üben wir mit- sowie voneinander. Und auch das hat seinen Charme – mal nicht die Expertin oder der Experte zu sein, sondern sich in diesem unbekannten Terrain ebenfalls neu orientieren zu dürfen.

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